Glossar
Falsche Tatsachenbehauptung
Eine überprüfbare Aussage, die nicht stimmt — die wichtigste Angriffsfläche, wenn du eine Bewertung rechtlich beanstanden willst.
Eine Tatsachenbehauptung ist eine Aussage, die sich beweisen oder widerlegen lässt: „Im Salat war ein Wurm", „die Küche wurde nie gereinigt", „wir haben 90 Minuten gewartet". Das Gegenstück ist die Meinungsäußerung („fad", „überteuert", „lieblos") — sie ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und bleibt in aller Regel stehen, auch wenn sie hart formuliert ist.
Relevant wird der Unterschied beim Vorgehen gegen Bewertungen: Eine nachweislich falsche Tatsachenbehauptung ist nicht geschützt und kann über Googles rechtlichen Meldeweg beanstandet werden. Die Abgrenzung im Einzelfall ist allerdings genau die Stelle, an der solche Verfahren kippen — im Zweifel gehört sie in anwaltliche Hände.
Wie der komplette Ablauf aussieht, steht in der Anleitung zum Löschenlassen von Google-Bewertungen.
